Hades, der Gute und Seine Begegnung mit mir

Eine sehr persönliche Begegnung mit dem Erfinder der Plastination, der mit seiner Ausstellung KÖRPERWELTEN inzwischen weltbekannt geworden ist, beschreibt die Künstlerin Franca Borgia in ihrer Novelle „Hades, der Gute und Seine Begegnung mit mir“. Das durch virtuose und gleichzeitig humorvolle Illustrationen beeindruckende Gesamtkunstwerk  besticht durch seinen präzisen und doch stets mitreissenden Schreibstil. Der große Plastinator – einmal ganz aus der Nähe.

Die beiden recht unkonventionellen Hauptfiguren dieser Novelle sinnieren über die großen Lebensfragen. Diese Begegnung zweier Seelen hinterlässt beim Lesen einen nachhaltigen Eindruck. – Gibt es ein Leben vor dem Tod, vor dem Plastiniertwerden? Hades, der Gute, Erfinder der Plastination und stets unterwegs auf dem Weg zum unsterblichen Weltruhm, ist sich darüber nicht im Klaren. Denn er jedenfalls lebt und stirbt für die Plastination. Die Begegnung mit der eigenwilligen Künstlerin bringt Hades, den Guten, kurzzeitig aus dem Konzept. Worauf hat er sich da eingelassen?

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Rezensionen

Plastinierte Liebe unter dem schwarzen Filzhut

Unversehens, im Herbst 1999, bleibt dem Erfinder der Plastination, Hades dem Guten, das Herz stehen. Eine Irritation auf dem Weg zum unsterblichen Weltruhm des Plastinators: Leichen sind (zwar) Seine große Leidenschaft; diesmal allerdings ist's eine junge Frau, Malerin, schön und eigenwillig. Eine Liebesgeschichte beginnt: virtuos und zugleich abgründig, voll Liebe und voll Schmerz, intim und nie banal, zeitlos und zugleich schon ein Abschied von Anfang an. Das jeweils Andere wird nicht zusammenfinden: "Was für eine Einstellung hast Du zu den weiblichen Geschlechtsorganen?" fragt die Malerin. „Eine anatomische“ antwortet Hades, der Gute. Der schwarze Filzhut, des Plastinators Existenzzeichen, ist das Gehäuse der anatomischen Einstellung.
Die Malerin, selbstbewusst, trägt keinen Hut: "Ich bin nicht ein Mensch, sondern ich bin ein Stück Menschheit. Das, was ich denke und fühle, ist ein Echo dessen, was andere Menschen vor meiner Zeit und in meiner Zeit gedacht und gefühlt haben." Ein knappes Jahr dauert die Glückssuche: "Was Uns verband, war keine persönliche Leidenschaft, sondern Unser Idealismus. Hades, der Gute, ist Seinem Wesen nach ein ewig lernender Schüler, wohingegen meine Gedankenwelt die körperliche Welt zwar beinhaltet, sich aber nicht auf sie beschränkt. Meine Wahrnehmung verliert sich nicht in dieser Körperwelt."
Ein "Erlebnisbericht" über eine außergewöhnliche Begegnung, humorvoll und gekonnt illustriert, ausgestattet mit ironisierender Distanz und mit inniger Zuneigung; respektvoll,  höflich, schlicht; sehr intim und berührend vornehm.
Maria Nicolini
Professorin an der Universität Klagenfurt

 

In der Novelle “Hades, der Gute und Seine Begegnung mit mir” wird detailgenau und minuziös die Begegnung zweier außergewöhnlicher, attraktiver Künstlerpersönlichkeiten geschildert. Dieser unverfälschte, teilweise sehr erotische Erlebnisbericht der multitalentierten, aufstrebenden jungen Autorin beziehungsweise Künstlerin besticht durch Offenheit sowie klarer, überaus niveauvoller Sprachführung samt witziger Illustrationen. Dass der wesentlich ältere, bereits etablierte, vielbeschäftigte Plastinator mit Weltgeltung sicherlich andere Motive für die neue Bekanntschaft hatte als die selbstbewusste und eigenwillige  Künstlerin, liegt wohl in der menschlichen Natur begründet.
Herbert Zöbisch
Österreichischer  Schachmeister

 

Die Welten von Hades, dem Guten & Christine könnten auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher  sein:
Er, der sachliche, kühle Anatom; sie, die verträumte poetische Malerin. Er, Mitte Fünfzig, sich dem Lebenswinter nähernd, sie Mitte Zwanzig, in der Blütezeit ihres Lebens.
Als sie sich das erste Mal in seiner Ausstellung „KÖRPERWELTEN – die Faszination des Echten“ sehen, scheint Christine wie magisch von ihm angezogen zu sein. Ab diesem Zeitpunkt fasst sie einen Entschluss: sie möchte ihn besser kennenlernen. So beginnt sie eine Reise in seine Erlebnis- & Gedankenwelt & begegnet ihm als Liebhaber, Künstler & Menschen. Ihre Begegnung führt sie jedoch auch in die Tiefen ihrer eigenen Seele…..
Eine Erzählung, die mich staunen, lachen, aber vor allem auch mitfühlen lässt.
Mag.a Lucia Patúšová
Psychologin und Sozialpädagogin


Lebenszeit ist Lernzeit. Dieses Motto der Erwachsenenbildung könnte man auch der Novelle "Hades, der Gute und Seine Begegnung mit mir" zur Seite stellen. Mich als Ethnologen interessieren von jeher persönliche Lebensberichte unterschiedlichster Art.
Das Ungewöhnliche am hier vorliegenden Werk ist die Tatsache, dass es sich hierbei um ein Gesamtkunstwerk handelt. Dieses in einer durchweg dichterischen Sprache verfasste Werk, das man einfach in einem Zug durchlesen muss, wird begleitet von künstlerisch hochwertigen Illustrationen, die in ihrer künstlerischen Form etwas ganz Originäres darstellen, etwas, das es sonst noch nirgends gegeben hat.
Der Autorin ist zu wünschen, dass sie sich auch zukünftig persönlichen Fragestellungen widmet und auch diese gelegentlich publiziert.
Prof. Dr. Hermann Steininger
Institut für europäische Ethnologie, Universität Wien